DIE NICHT-UTOPIE: DER WISSENSCHAFTLICHE SOZIALISMUS

„Proletarische Revolution, Auflösung der Widersprüche: Das Proletariat ergreift die öffentliche Gewalt und verwandelt kraft dieser Gewalt die den Händen der Bourgeoisie entgleitenden gesellschaftlichen Produktionsmittel in öffentliches Eigentum. Durch diesen Akt befreit es die Produktionsmittel von ihrer bisherigen Kapitaleigenschaft und gibt ihrem gesellschaftlichen Charakter volle Freiheit, sich durchzusetzen. Eine gesellschaftliche Produktion nach vorherbestimmtem Plan wird nunmehr möglich. Die Entwicklung der Produktion macht die fernere Existenz verschiedener Gesellschaftsklassen zu einem Anachronismus. In dem Maß, wie die Anarchie der gesellschaftlichen Produktion schwindet, schläft auch die politische Autorität des Staats ein. Die Menschen, endlich Herren ihrer eignen Art der Vergesellschaftung, werden damit zugleich Herren der Natur, Herren ihrer selbst – frei.“
(Friedrich Engels, Die Entwicklung des Sozialismus von der Utopie zur Wissenschaft)

Als profilierteste Kritik der Marktwirtschaft (Kapitalismus), speziell des Privateigentums, des Marktes und der Ausbeutung der Arbeitenden, gilt für viele der klassische Sozialismus bzw. Kommunismus. Dafür stehen vor allem Karl Marx und Friedrich Engels. So manche der heutigen Kritiker, auch wenn deren Kritik etwas anders lautet, berufen sich noch immer auf die Erkenntnisse dieser profundesten Vertreter des „wissenschaftlichen Sozialismus“ und „Historischen Materialismus“.


1 Antwort auf “DIE NICHT-UTOPIE: DER WISSENSCHAFTLICHE SOZIALISMUS”


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