7.1 Zuteilungssystem

Mit der BVW wird die Zersplitterung des Marktes in einzelne private Anbieter aufgehoben. Die Güter werden in großen Lagerhäusern für die Versorgung (Zuteilung) bereitgestellt. Dabei ist auf die Erreichbarkeit und Verbraucherfrequenz Rücksicht zu nehmen. Es werden eigene Versorgungsstellen für Güter des täglichen Bedarfs eingerichtet, die für jeden gut und rasch erreichbar sind.
Wesentlich in diesem Zusammenhang sind auch Konzepte der Raumplanung: Die aus ökonomischen Gründen entstandenen Stadtballungszentren sind sukzessive aufzulockern und langfristig aufzulösen: Wohnbezirke als Wohndörfer mit ausreichender selbständiger Infrastruktur (Versorgung) mit einer guten Anbindung an Arbeitsbezirke, in denen die Betriebe angesiedelt sind.
Wenn man das Dreistufenmodell der Versorgung zugrunde legt, so wird zwischen Lagern für die Grundversorgung, die Allgemeinversorgung und die Sonderversorgung unterschieden. Der Zutritt ist dann nur mit der entsprechenden Arbeitsstundenzahl auf der Chipkarte möglich. Die Grundversorgungslagerhäuser werden auch von Leuten der Allgemeinversorgung und Sonderversorgung aufgesucht, da sich z.B. die Güter des täglichen Bedarfs in den drei Versorgungsstufen nicht unterscheiden.
Eine weitere Möglichkeit besteht darin, die Güter mit Strichcodes für die drei unterschiedlichen Versorgungsgruppen zu versehen.


1 Antwort auf “7.1 Zuteilungssystem”


  1. 1 Inhaltsverzeichnis « Bedürfnisorientierte Versorgungswirtschaft statt Kapitalismus Pingback am 05. Dezember 2008 um 17:22 Uhr
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