2 Menschenfreundliche (soziale) Marktwirtschaft?

Dass sich marktwirtschaftliche Unternehmer um Armutsbeseitigung, angenehme Arbeitsplätze, effektiven Umweltschutz kümmern und dies zu ihrem Anliegen machen, ist nicht zu erwarten – im Gegenteil: Da sie damit beschäftigt sind Gewinne zu erwirtschaften, sehen sie diese menschenfreundlichen Ziele eher als kontraproduktiv an.
Der naheliegende Gedanke für die meisten Bürger besteht darin, ihre Interessen und die Schädigung ihrer Interessen beim Staat anzumelden und von diesem Hilfe zu erwarten – und zwar Hilfe gegen die Interessen anderer, durch welche die Schädigungen hervorgerufen bzw. Interessen behindert werden.
Ist nun, wenn es um Schädigungen durch die Ökonomie geht, der bürgerliche Staat überhaupt der richtige Ansprechpartner bzw. Verbündete? Der Staat ist einer der Hauptnutznießer einer florierenden Ökonomie und wird doch nicht gegen diese vorgehen! Dies bestätigt die tagtägliche Regierungspolitik – doch die besteht auch darin, nicht immer den Standpunkt der Unternehmer zu vertreten. Manchmal wird letzteren auch etwas gegen deren Interessen abgerungen.
Wie und warum das geht, wird im Folgenden an der staatlichen Politik hinsichtlich der Arbeitszeit ausgeführt.


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  1. 1 Inhaltsverzeichnis « Bedürfnisorientierte Versorgungswirtschaft statt Kapitalismus Pingback am 05. Dezember 2008 um 17:16 Uhr
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