2.2 Gemeinsamer Wille

Die BVW kann nur dann erfolgreich sein, wenn sie von den Teilnehmern der Ökonomie gewollt und aktiv mitgestaltet wird. Die BVW ist nicht auf Zwang bzw. Gewalt aufgebaut – es wird auf die Einsicht der Menschen gesetzt, gemeinsam eine „Gesellschaft guten Lebens“ zu organisieren und sich dafür einzusetzen.
Wer diesbezüglich skeptisch ist, sollte sich die unzähligen Vereine oder NGOs ansehen, in denen die Mitglieder einen gemeinsamen Zweck verfolgen und dies ohne Zwang und Gewalt vonstatten geht – also von wegen, der Mensch sei dazu nicht fähig. Liegen gemeinsame Interessen vor und ist kein Interessengegensatz gegeben, bedarf es ja auch keiner Gewalt, die diesen im Zaume hält.
Das beliebte Argument „ich bin kein Problem, aber die anderen brauchen die Knute“ ist selbstentlarvend, weil es beinahe alle in dieser oder einer anderen Variante behaupten. (Einige Gegenargumente werden im Kapitel „Die Gegner der BVW und ihre Argumente“ genauer behandelt.)


1 Antwort auf “2.2 Gemeinsamer Wille”


  1. 1 Inhaltsverzeichnis « Bedürfnisorientierte Versorgungswirtschaft (BVW) statt Kapitalismus Pingback am 23. Dezember 2008 um 12:34 Uhr
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